Haßelmann attackiert Scholz: "Kanzler ohne klare Führung im Klimaschutz"
Leni SchulzHaßelmann attackiert Scholz: "Kanzler ohne klare Führung im Klimaschutz"
Die Spitzenpolitikerin der Grünen, Britta Haßelmann, hat Bundeskanzler Olaf Scholz scharf dafür kritisiert, die Erwartungen nicht zu erfüllen. Sie warf der Regierung vor, Hoffnungen zu wecken, in zentralen Bereichen wie Infrastruktur und Klimaschutz aber kaum Ergebnisse zu liefern.
Haßelmann verglich Scholz’ Führung mit einem Fußballer, der nie den Platz betritt. Sie erinnerte daran, wie er sich einst als „Machtklempner“ bezeichnete, nun aber kaum Fortschritte erziele. Die Grünen forderten zwar keinen vorzeitigen Bruch der Koalition, verlangten aber bessere Leistungen.
Die Kanzler habe die besten finanziellen Voraussetzungen seit Jahren, um Schienenverkehr, Klimaschutz und Infrastruktur zu verbessern, argumentierte sie. Dennoch fehle der Bundesregierung ein klarer Plan, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Haßelmann rief die Minister auf, sich „zusammenzureißen und endlich zu liefern“.
Die Grünen seien bereit, Verantwortung für sinnvolle soziale Reformen zu übernehmen, betonte sie. Zu ihren Prioritäten gehöre, Deutschland von fossilen Brennstoffen zu befreien und spürbare Vorteile für die Bürger zu schaffen.
Haßelmanns Äußerungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit wider. Die Grünen haben deutlich gemacht, dass sie schnelleres Handeln in Klimaschutz und Infrastruktur erwarten. Vorerst bleiben sie der Koalition verbunden, bestehen aber auf sichtbare Veränderungen.






