Hitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen – Motorradfahrer besonders gefährdet
Noah JägerHitzewelle zerstört Brandenburgs Straßen – Motorradfahrer besonders gefährdet
Hitzewelle macht Straßen in Brandenburg anfälliger für Schäden
Die anhaltende Hitze setzt den Straßen in Brandenburg schwer zu: Hohe Temperaturen lassen die Fahrbahnoberflächen aufweichen, was Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer birgt. Besonders Motorradfahrer sind durch lockeren Asphalt und Schotter auf ausgebesserten Abschnitten gefährdet.
Bei intensiver Sonneneinstrahlung können Straßenbeläge über 60 °C heiß werden. Dadurch erweicht das Bindemittel im Asphalt, es bilden sich Spurrinnen, Beulen oder lose Fahrbahnstücke. Verformte Oberflächen und herumliegendes Material erhöhen das Unfallrisiko – vor allem für Zweiradfahrer.
Das Verkehrsministerium hat Verhaltenshinweise für Autofahrer herausgegeben. Lkw-Fahrer sollten ihre Routen besonders sorgfältig planen und unnötige Belastungen für die Straßen vermeiden. Wo möglich, sollten Fahrten in die kühleren Tageszeiten verlegt werden.
Zusätzlich belastet die begonnene Getreideernte in Brandenburg die Situation: Der erhöhte Landwirtschaftsverkehr, besonders in den südlichen Regionen, setzt das ohnehin geschwächte Straßennetz weiter unter Druck.
Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, auf stark frequentierten Strecken besonders umsichtig zu fahren. Durch das Umplanen von Fahrten und die Reduzierung von Ladung können Schäden verringert werden. Die Maßnahmen sollen das Unfallrisiko senken und die Straßeninfrastruktur während der Hitzewelle schützen.
