Laserangriff auf Bundeswehr-Hubschrauber: Piloten bei Landung geblendet und gefährdet
Noah JägerLaserangriff auf Bundeswehr-Hubschrauber: Piloten bei Landung geblendet und gefährdet
Die Polizei in Bückeburg hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem die Besatzung eines Bundeswehr-Hubschraubers mit einem Laserpointer angegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstagabend, dem 15. Januar 2026, als das Luftfahrzeug sich dem Flugplatz Achum näherte. Die Behörden gehen von einer gefährlichen Beeinträchtigung des Luftverkehrs aus und fahnden nach den Verantwortlichen.
Die Besatzung des Luftwaffe-Hubschraubers berichtete, gegen 23:40 Uhr von einem grünen Laserstrahl geblendet worden zu sein. Der Laser stammte aus dem Bückeburger Stadtteil Rusbend und traf das Cockpit, während sich der Hubschrauber in einer Höhe von 150 bis 250 Metern über dem Boden befand. Beide Piloten, 31 und 43 Jahre alt, erlitten vorübergehende Sehstörungen und wurden nach der Landung umgehend von medizinischem Personal untersucht.
Eine Bodenfahndung der örtlichen Beamten in Rusbend blieb ohne Ergebnis – weder Verdächtige noch Beweismaterial konnten ausfindig gemacht werden. Die Identität des Täters oder der Täter ist weiterhin unbekannt, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden. Wer Angaben zum Vorfall oder verdächtige Aktivitäten in der Gegend beobachtet hat, kann sich unter der Nummer +49 5722 28940 an die Polizei Bückeburg wenden.
Der Laserangriff störte die Landung des Hubschraubers und setzte die Besatzung einer erheblichen Gefahr aus. Die Ermittler stufen den Fall als schweren Verstoß gegen die Luftsicherheitsgesetze ein. Weitere Entwicklungen hängen vom Fortgang der laufenden Untersuchungen ab.