Niedersachsen erhöht Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro gegen Klimakrise
Finn WagnerNiedersachsen erhöht Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro gegen Klimakrise
Niedersachsen stockt Förderung für Starkregenvorsorge um weitere 6 Millionen Euro auf
Der Haushalt für die Vorbereitung auf extreme Regenfälle in Niedersachsen wurde um zusätzliche 6 Millionen Euro erhöht. Damit stehen nun insgesamt rund 11,3 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen das Land auf die wachsenden Risiken durch Extremwetter als Folge der Klimakrise reagiert. Die Maßnahme soll Gemeinden dabei unterstützen, sich den Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.
In der ersten Bewerbungsrunde wurden 46 Projekte in der Region mit insgesamt 5,2 Millionen Euro gefördert. Die Zuschüsse decken bis zu 80 Prozent der Kosten für lokale Vorsorgepläne ab, wobei finanziell schwächere Gebiete Anspruch auf bis zu 90 Prozent Unterstützung haben. Einzelantragsteller können maximal 150.000 Euro erhalten, während gemeinsame interkommunale Vorhaben mit bis zu 400.000 Euro gefördert werden können.
Umweltminister Christian Meyer betonte das Engagement des Landes, Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Die Förderung sei ein zentraler Baustein, um die Widerstandsfähigkeit gegen immer häufigere Starkregenereignisse zu stärken.
Eine zweite Antragsfrist wurde auf den 26. Februar 2027 festgelegt, um den Gemeinden mehr Zeit für die Einreichung von Projektvorschlägen zu geben. Die zusätzlichen Mittel fließen in eine Zeit, in der Extremwetterereignisse – verbunden mit der Klimakrise – Infrastruktur und öffentliche Sicherheit zunehmend bedrohen.
Mit den nun verfügbaren 11,3 Millionen Euro können in ganz Niedersachsen mehr Städte und Gemeinden ihre Abwehrmaßnahmen gegen Starkregen verbessern. Die Landesinvestitionen zielen sowohl auf akute Bedürfnisse als auch auf langfristige Klimafolgenanpassung ab. Bis zur nächsten Antragsdeadline können so weitere Vorhaben vorankommen.






