31 December 2025, 06:21

Olaf Lies fordert Null-Toleranz bei Angriffen auf Einsatzkräfte an Silvester

Ein Rettungswagen steht auf der linken Seite einer Straße, während auf der rechten Seite ein Zelt eine Gruppe von Menschen schützt, mit einem Tisch und einem Stuhl in der Nähe.

Ministerpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte - Olaf Lies fordert Null-Toleranz bei Angriffen auf Einsatzkräfte an Silvester

Vor den Silvesterfeiern hat Olaf Lies, Ministerpräsident von Niedersachsen, zu mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften aufgerufen. Jede Form von verbalen oder körperlichen Angriffen auf diese Berufsgruppen bezeichnete er als völlig inakzeptabel. Sein Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Behörden auf eine weitere arbeitsreiche Nacht für Rettungssanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Mitarbeiter des öffentlichen Verkehrs vorbereiten.

Bereits am 30. Dezember 2022 – damals noch als Innenminister – hatte Lies gewarnt, dass Angriffe auf Einsatzkräfte nicht toleriert werden würden. Er kündigte an, während der Feierlichkeiten 2022 persönlich Vorfälle bei der Polizei anzuzeigen. Seine Haltung bleibt unverändert: Solche Straftaten müsßen konsequent bestraft werden.

Die Zahlen des vergangenen Jahres zeigten eine leichte Verbesserung: In Niedersachsen wurden 43 Angriffe auf Einsatzkräfte registriert, nach 54 im Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs betonen die Behörden, dass bereits ein einziger Angriff zu viel sei. Die Regierung ruft zudem Zeugen auf, aktiv zu werden – sei es durch klare Ansagen, sicheres Eingreifen oder das Verständigen der Polizei bei beobachteter Aggression. Zu den Einsatzkräften zählen nicht nur Rettungssanitäter und Feuerwehrleute, sondern auch Polizisten und Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr. Sie alle leisten einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit der Feiern, und Lies hat deutlich gemacht, dass ihr Schutz oberste Priorität habe.

Der Aufruf zu mehr Respekt erfolgt, während Niedersachsen in diesem Jahr die Zahl der Vorfälle weiter senken will. Durch strengere Meldungen und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung hoffen die Behörden, ein sicheres Umfeld für diejenigen zu schaffen, die in der Silvesternacht im Einsatz sind. Wer Einsatzkräfte angreift, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen – die Region verfolgt eine Null-Toleranz-Strategie.