Osnabrücker Polizei stärkt Demokratie mit interaktiven Workshops und historischen Besuchen
Finn WagnerOsnabrücker Polizei stärkt Demokratie mit interaktiven Workshops und historischen Besuchen
Polizeidirektion Osnabrück veranstaltet vom 16. bis 20. März 2026 die fünfte "Woche der Demokratie"
Rund 3.000 Mitarbeiter:innen der Polizeidirektion Osnabrück nehmen an Workshops, Diskussionsrunden und historischen Besuchen teil, die demokratische Werte stärken sollen. Die Veranstaltung fällt zeitlich mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus zusammen, die noch bis zum 29. März unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stattfinden.
Das einwöchige Programm umfasst interaktive Formate, darunter ein Escape Room, der sich mit Themen wie Identität, Diskriminierung und gesellschaftlichen Barrieren auseinandersetzt. Zudem besuchen die Teilnehmenden historische Stätten wie die Gedenkstätte Esterwegen und die Gestapo-Keller-Gedenkstätte, um sich mit den Folgen von Ausgrenzung und staatlicher Unterdrückung zu befassen.
Im Mittelpunkt stehen dialogorientierte Workshops und Reflexionsgespräche, die zur kritischen Selbstreflexion anregen – ohne dass der reguläre Polizeibetrieb dadurch beeinträchtigt wird. Die Initiative reiht sich in landesweite Bestrebungen ein: Seit 2023 organisieren in Niedersachsen die Landespolizei, Kriminalbehörden, Gerichte und Kommunen ähnliche Projekte.
Die "Woche der Demokratie" unterstreicht den strategischen Fokus der Osnabrücker Behörde auf die Bekämpfung extremistischer Narrative und die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gemeinsam mit anderen deutschen Institutionen begehen die Verantwortlichen zudem um den 21. März den Internationalen Tag der Bäseitigung der Rassendiskriminierung der Vereinten Nationen. Damit bekräftigt die Direktion in Zeiten zunehmender Polarisierung ihr Engagement für Respekt, Vielfalt und demokratische Grundwerte.
Das Programm bringt Beamt:innen zu Bildungs- und Reflexionsangeboten über Menschenwürde und Inklusion zusammen. Es baut auf jahrelangen regionalen Bemühungen auf, Rassismus und Extremismus in öffentlichen Einrichtungen entgegenzuwirken. Die Organisator:innen wollen das demokratische Bewusstsein der Mitarbeiter:innen schärfen – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit.






