Osnabrücks neuer Spielplatz: Bürgerwünsche werden nach 350.000-Euro-Investition Realität
Leni SchulzOsnabrücks neuer Spielplatz: Bürgerwünsche werden nach 350.000-Euro-Investition Realität
Ein neu gestalteter Spielplatz in Osnabrück eröffnet nach umfangreicher Bürgerbeteiligung und 350.000 Euro Investition
Nach intensiver Einbindung der Gemeinschaft und einer Investition von 350.000 Euro hat in Osnabrück ein neu gestalteter Spielplatz seine Pforten geöffnet. Das Projekt entstand auf Basis von Rückmeldungen von Kindern und Jugendlichen, um Angebote für alle Altersgruppen und Fähigkeiten zu schaffen. Die Finanzierung erfolgte größtenteils über ein Bund-Länder-Programm zur Stadtentwicklung, das 90 Prozent der Kosten deckte.
Den Anfang machte ein Workshop, organisiert vom Fachbereich Kinder und Jugend der Stadt Osnabrück. Sechs- bis Zehnjährige äußerten ihren größten Wunsch: eine Röhrenrutsche, die nun als zentrales Element den Spielplatz prägt. Ältere Kinder setzten sich für einen Basketballkorb und mehr Treffpunkte zum gemeinsamen Austausch ein – beides fand Eingang in die endgültigen Pläne.
Die Osnabrücker Planwerkstatt Weidmann zeichnete für die Gestaltung verantwortlich, wobei ein festes Budget und Barrierefreiheit im Mittelpunkt standen. Auf Anregung der Bürger entstanden zudem Sonnenliegen, ein rollstuhlgerechtes Trampolin und eine inklusive Schaukelanlage. Ergänzt werden diese durch gepflasterte Wege, abwechslungsreiche Spielflächen, eine Rasenfläche und einen Tischtennistisch.
Die Umsetzung übernahm das lokale Unternehmen Steinhake, das die Pläne in die Realität umsetzte. Zwei leuchtend orangefarbene Bänke wurden installiert, auf denen Hilfetelefonnummern für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen zu finden sind. Das Projekt spiegelt Osnabrücks Engagement für öffentliche Räume wider, zu denen bereits 200 Spielplätze, 42 Fußballfelder, ein Skatepark, eine Rollerstrecke und ein Dirtpark zählen.
Der neue Spielplatz vereint nun Spiel-, Erholungs- und Sicherheitselemente. Seine Entwicklung basierte auf direkter Bürgerbeteiligung und wurde durch erhebliche öffentliche Mittel ermöglicht. Der modernisierte Ort soll verschiedene Altersgruppen ansprechen und gleichzeitig Barrierefreiheit sowie soziale Begegnungen fördern.






