20 April 2026, 10:08

Radfahrer mit 59 km/h in der 30er-Zone geblitzt – jetzt droht Strafe

Ein Straßenschild mit der Aufschrift 'Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor' mit einer Person links daneben, Bäumen, Strommasten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Radfahrer mit 59 km/h in der 30er-Zone geblitzt – jetzt droht Strafe

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde geblitzt: 59 km/h in der 30er-Zone

Ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde ist mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden, nachdem eine Kamera ihn mit 59 km/h in einer Zone mit Tempo-30-Limit erfasst hatte. Der Vorfall zeigt, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen für alle Verkehrsteilnehmer gelten – auch für Fahrradfahrer.

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Die Geschwindigkeitskontrolle fand in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads statt. Die Behörden wiesen darauf hin, dass der Radfahrer zu den schnellsten Verkehrsteilnehmern gehörte, die während der Aktion gemessen wurden.

Bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit drohen Radfahrern Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro. Sollte eine konkrete Gefährdung vorliegen, könnte zudem ein Punkt in Flensburg fällig werden. Die Höhe des Bußgelds hängt von der jeweiligen Verkehrssituation zum Zeitpunkt des Verstoßes ab.

Der Fall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Blitzer-Vorfälle in Deutschland ein. In Berlin erhielt ein Autofahrer beispielsweise ein Foto mit einem Mann am Steuer eines Škoda – statt wie erwartet von seinem eigenen Porsche. In Leipzig hatten Unbekannte hingegen ein gefälschtes Tempolimit-Schild aufgestellt und so Autofahrer in eine Geschwindigkeitsfalle gelockt.

Der Vorfall dient als Erinnerung daran, dass Tempolimits für alle Fahrzeuge gelten – nicht nur für Autos. Radfahrer, die gegen diese Regeln verstoßen, müssen mit Verwarnungen oder Strafen rechnen. Die Behörden setzen die Überwachung und Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen in besonders gefährdeten Bereichen weiterhin konsequent um.

Quelle