14 January 2026, 18:56

Rassistischer Angriff an der Deutschen Bahn in Oldenburg: Mann schlägt Ex-Freundin brutal zusammen

Ein Schwarz-Weiß-Bild eines Mannes mit einem Stock, der über einer Frau steht, die auf dem Boden liegt, mit Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund und Text oben und unten, der "brutale Vergewaltigung und anschließender Suizid" lautet.

Rassistischer Angriff an der Deutschen Bahn in Oldenburg: Mann schlägt Ex-Freundin brutal zusammen

Schwere Körperverletzung und rassistische Beleidigungen: Gewaltvorfall an der Deutschen Bahn in Oldenburg

Am Montagabend kam es an der Deutschen Bahn in Oldenburg zu einem brutalen Angriff. Ein 30-jähriger Pole überfiel seine 42-jährige Ex-Freundin, eine somalische Frau, und verletzte sie dabei. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen schwerer Körperverletzung und rassistischer Beleidigungen ermittelt.

Der Vorfall begann, als der Mann seine Ex-Partnerin an der Bahn zur Rede stellte. Augenzeugen berichteten, er habe sie wiederholt geschlagen und getreten – auch als sie bereits am Boden lag. Dabei zielte er gezielt auf ihren Kopf und Oberkörper. Während der Attacke beschimpfte er sie mit rassistischen Äußerungen.

Die Frau, die ebenfalls Alkohol getrunken hatte, klagte anschließend über Kopfschmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Bei dem Tatverdächtigen zeigte ein Alkoholtest einen Wert von 1,58 Promille; eine Blutprobe wurde zur weiteren Auswertung sichergestellt. Eine Streife der Bundespolizei griff ein, nahm den Mann fest und verhinderte so weitere Gewalt. Er verblieb über Nacht in Gewahrsam. Zudem sicherten die Behörden Videoaufnahmen vom Bahnhof, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.

Der Beschuldigte bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile Anklage wegen schwerer Körperverletzung und Beleidigung erhoben. Die Verletzungen der Frau wurden dokumentiert, doch auf eine Behandlung verzichtete sie.