Schleuser mit Kind ohne Sitz festgenommen: A4-Razzia bei Görlitz
Bundespolizisten haben auf der Autobahn A4 bei Görlitz einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am 24. März.
Der 37-jährige Fahrer, ein Mongole mit gültiger Aufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik, hielt sich dort legal auf. Nun muss er sich jedoch wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Einreise nach Deutschland verantworten. Sein Fahrzeug war voll besetzt – vier der fünf Insassen verfügten nicht über die erforderlichen Papiere.
Die Gruppe war von Prag aus unterwegs und hatte Dresden als Ziel. Unter den Mitfahrenden befand sich auch ein einjähriges Kind, das während der Fahrt nicht in einem Kindersitz gesichert war, sondern auf dem Schoß der Mutter saß.
Die Polizei nahm alle Insassen vorläufig fest, um weitere Überprüfungen durchzuführen. Gegen den Fahrer ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts, undokumentierte Migranten über die Grenze gebracht zu haben.
Die Festnahme unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Migrationsrouten durch Deutschland zu unterbinden. Obwohl der Fahrer sich legal in Tschechien aufhielt, muss er nun mit rechtlichen Konsequenzen für seine Beteiligung rechnen. Die Behörden bearbeiten die in Gewahrsam genommenen Personen weiterhin nach den geltenden Einwanderungsbestimmungen.






