Sturmchaos endet: Schulen und Verkehrsbetriebe in Niedersachsen kehren schrittweise zurück
Finn WagnerSchulen und öffentlicher Verkehr nehmen wieder den regulären Betrieb auf - Sturmchaos endet: Schulen und Verkehrsbetriebe in Niedersachsen kehren schrittweise zurück
Schulen und Verkehrsbetriebe in Niedersachsen und Bremen kehren nach sturmbedingten Chaos-Tagen schrittweise zur Normalität zurück. Während viele Busse, Straßenbahnen und Züge der Deutsche Bahn wieder nach Fahrplan verkehren, sorgen vereiste Straßen und anhaltende Wetterprobleme in einigen Regionen weiterhin für Verspätungen.
Die neue Woche begann mit Behinderungen: Von Donnerstag bis Samstag (11. bis 13. Januar) beeinträchtigten Glätte und Winterwetter den Verkehr. Im Großraum Hannover – darunter die Landkreise Peine, Wesermarsch, Hildesheim und Cuxhaven – meldete die Üstra flächendeckende Verspätungen, Ausfälle und eingeschränkte Busverbindungen. Auch einige Stadtbahnlinien fuhren nicht die vollständigen Strecken ab, sodass Lücken im Netz entstanden.
Die Schulen in Niedersachsen und Bremen nahmen nach den sturmbedingten Schließungen den Präsenzunterricht wieder auf, doch das Alfeld-Gymnasium im Landkreis Hildesheim wechselte wegen eines technischen Defekts auf Distanzunterricht. Die Deutsche Bahn warnte unterdessen vor vereinzelten Zugverspätungen und Ausfällen, auch wenn der Regionalverkehr größtenteils wieder rollt.
Bis Dienstag sollten die Busse und Stadtbahnen der Üstra im Raum Hannover wieder nach regulärem Fahrplan fahren. Auch der Schülerverkehr in Bremen und Bremerhaven lief wieder im vollen Umfang an. Allerdings wiesen lokale Behörden in Teilen Niedersachsens darauf hin, dass auf einigen Buslinien weiterhin mit Verspätungen oder eingeschränktem Angebot zu rechnen sei.
Die Verkehrsnetze erholen sich langsam, doch vereinzelt kommt es noch zu wetterbedingten Störungen. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Meldungen informieren, da es weiterhin zu Verspätungen oder Ausfällen kommen kann. Die meisten Schulen haben den Betrieb wiederaufgenommen, wenige kämpfen jedoch noch mit technischen Problemen oder Wetterkapriolen.