Stuttgart diskutiert bergmännische Ampeln – AfD will Tradition stadtweit sichtbar machen
Finn WagnerStuttgart diskutiert bergmännische Ampeln – AfD will Tradition stadtweit sichtbar machen
Vorschlag für bergmannsthematische Ampeln in Stuttgart gewinnt politische Unterstützung
Ein Vorhaben, in Stuttgart Ampeln mit Bergmannsmotiven aufzustellen, stößt bei lokalen Politikern auf zunehmendes Interesse. Die Idee, die ursprünglich von der SPD im Stadtteil Süd eingebracht wurde, erhält nun auch Rückhalt von der AfD-Fraktion. Diese möchte prüfen lassen, ob das Konzept auf die gesamte Stadt ausgeweitet werden könnte.
Die AfD-Stadtratsgruppe hat eine Machbarkeitsstudie zu den bergmännisch gestalteten Lichtsignalanlagen beantragt. Diese soll klären, welche Stadtteile teilnehmen könnten, welche technischen Anpassungen nötig wären und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Ursprünglich stammte der Vorschlag von der SPD im Stuttgarter Süden, wo die Bergbautradition besonders verwurzelt ist. Die AfD will das Projekt nun stadtweit ausbauen und argumentiert, dies stärke die Identität Stuttgarts und fördere den Zusammenhalt. Falls die Studie genehmigt wird, sollen vor einer möglichen Umsetzung zunächst praktische Details geprüft werden. Der Vorschlag unterstreicht die lange Verbindung der Stadt zum Bergbau – eine Tradition, die die AfD sichtbarer würdigen möchte.
Die weiteren Schritte hängen davon ab, ob die Stadt die Machbarkeitsstudie bewilligt. Bei einem positiven Beschluss würden Behörden die Kosten, technischen Anforderungen und möglichen Standorte evaluieren. Das Ergebnis könnte dazu führen, dass bergmannsthematische Ampeln in weiteren Stadtteilen Stuttgarts aufgestellt werden.