Taicang-Tag 2026: Wie München und China ihre Wirtschaftspartnerschaft stärken
Finn WagnerTaicang-Tag 2026: Wie München und China ihre Wirtschaftspartnerschaft stärken
Der 18. "Taicang-Tag" fand am 16. April 2026 im BMW Welt Auditorium in München statt
Rund 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Taicang und Deutschland zu erörtern. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Bedeutung der Stadt als zentraler Standort für deutsche Investitionen in China.
Die Konferenz wurde mit Reden hochrangiger Persönlichkeiten eröffnet. Gudrun Weidmann, Leiterin der Abteilung Internationalisierung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, gab den Ton für die Diskussionen vor. Es folgte Dr. Christian Scharpf, Münchens zweiter Bürgermeister und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, mit seinen Ausführungen. Auch Michaela Schenk, Vorsitzende des Außenhandelsausschusses der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, richtete sich an die Teilnehmer.
Zhai Qian, Ministerialdirigent der Chinesischen Botschaft in Deutschland, und Chen Xiaodong, stellvertretender Direktor der Handelsabteilung der Provinz Jiangsu, steuerten wichtige Impulse bei. Den Hauptvortrag hielt Chen Gao, Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang. Seine Rede unter dem Titel "Grüne Innovation und Integration: Ein Modell für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit" skizzierte die Vision Taicangs für künftige Partnerschaften. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Stefan Geiger, Vorsitzender des Vereins China-Westliches Bayern für Wirtschaft und Kultur.
In Taicang sind derzeit über 560 deutsche Unternehmen ansässig, darunter 60 sogenannte "Hidden Champions". Die Konferenz zielte darauf ab, diese Basis zu nutzen und neue Chancen im Handel, in der Technologie und im Bereich der nachhaltigen Entwicklung auszuloten.
Die Diskussionen festigten Taicangs Position als wichtiger Standort für deutsche Unternehmen in China. Mit fast 300 Teilnehmern stärkte die Veranstaltung die Verbindungen zwischen regionalen Führungskräften und Wirtschaftsvertretern. Aus den getroffenen Vereinbarungen und Dialogen werden voraussichtlich weitere Initiativen hervorgehen.






