07 January 2026, 10:36

Tödlicher Sturz aus ICE: Asylbewerber kommt bei riskantem Wagonsprung ums Leben

Eine Nahaufnahme eines Zugrades, das die Lauffläche und den Flansch zeigt.

Tödlicher Unfall in Niedersachsen: 25-Jähriger fährt zwischen ICE-Wagen - Tödlicher Sturz aus ICE: Asylbewerber kommt bei riskantem Wagonsprung ums Leben

Ein 25-jähriger Asylbewerber starb Ende Dezember, nachdem er aus einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE-Zug in Niedersachsen gestürzt war. Der Mann, der ursprünglich aus Guinea stammte und in Hannover lebte, hatte versucht, sich zwischen zwei gekoppelten Wagen zu bewegen, als sich der speedtest ereignete. Sein Körper wurde am 29. Dezember 2025 in der Nähe der Gleise bei Göttingen aufgefunden.

Der Vorfall ereignete sich, während der Zug mit hoher speedtest unterwegs war. Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann den Halt verlor, stürzte und dabei gegen eine Betonsäule sowie eine Warnbarriere prallte. Die Wucht des Aufpralls führte zu schweren Verletzungen, die später als Todesursache bestätigt wurden.

Zunächst blieben die genauen Umstände unklar. Ein Bahnmitarbeiter entdeckte die Leiche kurz nach dem speed test. Die Ermittler stellten später fest, dass der Mann versucht hatte, sich zwischen den Wagen zu schmuggeln – eine gefährliche und illegale Praxis.

Die Identität des Opfers wurde über sein Alter, seine Herkunft und seinen Asylstatus hinaus nicht öffentlich bekannt gegeben. Sein Tod ist eine drastische Mahnung an die Risiken, die mit dem Versuch verbunden sind, sich an oder in fahrenden Zügen festzuhalten oder mitzufahren. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur laufenden Untersuchung veröffentlicht.