Vatikan neuzeichnet Diözesangrenze - Vatikan neuzeichnet Diözesangrenze
Vatikan ändert Diözesegrenzen
Vatikan passt Grenzen der Bistümer Bamberg und Eichstätt an
Vatikan verschiebt Bistumsgrenzen zwischen Bamberg und Eichstätt
- Dezember 2025
Der Vatikan hat eine Änderung der Grenzen zwischen den Bistümern Bamberg und Eichstätt genehmigt. Die Neuregelung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und betrifft einige katholische Gemeinden in Nürnberg und Ansbach. Die Anpassung wird als ausgewogener Ausgleich in Bezug auf die Verteilung der Kirchensteuern und die seelsorgerische Organisation beschrieben.
Der Antrag auf Grenzänderung war gemeinsam vom Bistum Eichstätt und Bamberg während der Amtszeit von Bischof Gregor Maria Hanke eingereicht worden, der damals das Bistum Eichstätt leitete. Hanke, heute im Ruhestand, hatte die Neuordnung zusammen mit der Führung des Erzbistums Bamberg ausgearbeitet. Derzeit fungiert Alfred Rottler als Diözesanadministrator in Eichstätt.
Mit der neuen Regelung wechselt die Pfarrei St. Gabriel im Süden Nürnbergs vom Bistum Eichstätt zu Bamberg. Gleichzeitig werden mehrere Ortsteile in der Nähe von Ansbach offiziell Teil des Bistums Eichstätt. Von der Änderung sind 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach betroffen. Kirchenvertreter betonen, dass die angepasste Grenze die bestehenden seelsorgerischen Strukturen besser widerspiegelt. Trotz der formalen Umstellung werde sich für die Gläubigen vor Ort kaum etwas ändern.
Die Grenzverschiebung tritt zu Beginn des Jahres 2026 in Kraft. Sie stellt eine kleine, aber gezielte Neuordnung der diözesanen Zuständigkeiten dar. Beide Bistümer sind sich einig, dass die Änderung eine ausgewogenere Verteilung der kirchlichen Ressourcen und Verwaltungsaufgaben ermöglicht.