Von Hunden als Alarmanlagen bis zu urinierenden Spaziergängern: Die kuriosesten Fälle der Woche
Leni SchulzVon Hunden als Alarmanlagen bis zu urinierenden Spaziergängern: Die kuriosesten Fälle der Woche
Eine Reihe kurioser Vorfälle und ungewöhnlicher Behauptungen haben in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht – von abgelehnten Steuerabzügen in der Schweiz bis hin zu skurrilem Verhalten auf offenen Straßen.
In der Schweiz enthüllte ein Steuerberater, dass einer seiner Mandanten versucht hatte, seinen Hund als Betriebsausgabe abzusetzen. Der Besitzer argumentierte, das Haustier diene als Alarmanlage für sein Grundstück. Die Schweizer Steuerbehörden wiesen den Antrag jedoch zurück mit der Begründung, es fehle die rechtliche Grundlage im Bundesgesetz über die direkten Bundessteuern (DBG). Offizielle Aufzeichnungen darüber, wie häufig solche ungewöhnlichen Abzugsversuche eingereicht oder abgelehnt werden, gibt es nicht, da die Fälle individuell und ohne öffentliche Statistik bearbeitet werden.
Ein Journalist besuchte kürzlich eine Pressekonferenz, bei der der ehemalige spanische König Juan Carlos I. überraschend auftauchte. Die Veranstaltung hinterließ bei den Anwesenden Ratlosigkeit, da weder ein klarer Zweck noch eine Ankündigung während des Treffens gemacht wurde. Der Grund für das Erscheinen des Königs blieb unklar.
In Frankreich stieß der Historiker Victor Gysembergh in der Bibliothek von Blois auf ein bisher unbekanntes Manuskript des antiken griechischen Mathematikers Archimedes. Die Handschrift war dort jahrelang unbeachtet geblieben.
Unterdessen sorgte ein noch seltsamerer Vorfall für Aufsehen: Ein Mann wurde dabei beobachtet, wie er seinen Hund Gassi führte und dabei sein Revier markierte – indem er an die Stoßstangen von Autos urinierte, die am Gehweg parkten. Augenzeugen beobachteten die skurrile Aktion, doch es wurden keine weiteren Konsequenzen bekannt.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte einst eine Großlieferung von Florsheim-Schuhen für das Personal des Weißen Hauses bestellt – ohne vorher die individuellen Schuhgrößen zu erfragen. Die Folge: Einige Mitarbeiter erhielten schlecht sitzendes Schuhwerk, was zu kleineren Unannehmlichkeiten im Team führte.
Zurück in der Schweiz scheiterte ein Büropudel namens Snoopy – benannt nach der berühmten Comicfigur – daran, als steuerlich absetzbare Sicherheitsmaßnahme anerkannt zu werden. Die Behörden hielten den Hund für ungeeignet als Alarmsystem und bestätigten damit ihre ablehnende Haltung gegenüber ungewöhnlichen Abzugsanträgen.
Die abgelehnten Steuerforderungen in der Schweiz zeigen, wie die Behörden mit ungewöhnlichen Anfragen im Einzelfall umgehen. Da keine öffentlichen Aufzeichnungen über solche Vorfälle existieren, bleiben viele kurieuse Fälle undokumentiert. Andernorts bereichert die Entdeckung des Archimedes-Manuskripts die historische Forschung um einen bedeutenden Fund, während andere seltsame Ereignisse weiterhin für Aufmerksamkeit sorgen.






