25 March 2026, 10:07

Warum Promis wie Scarlett Johansson jetzt platonische Küsse feiern

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer Bank, umarmen und küssen sich zärtlich mit Text unten.

Warum Promis wie Scarlett Johansson jetzt platonische Küsse feiern

Ein einfacher Kuss unter Freunden hat in den letzten Jahren Diskussionen über platonische Zuneigung ausgelöst. Prominente wie Scarlett Johansson, Jonathan Bailey und Cat Deeley haben solche Momente offen geteilt – ein Zeichen für einen breiten kulturellen Wandel. Experten beschreiben diese Gesten mittlerweile als urtümliche Rituale der Verbundenheit und nicht als romantische Bekundungen.

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2026 küssten Scarlett Johansson und Jonathan Bailey bei der Premiere von Jurassic World: Rebirth auf dem roten Teppich. Bailey verteidigte die Szene später mit den Worten: "Ich glaube daran, Liebe auf vielfältige Weise zeigen zu können." Johanssons Ehemann, Colin Jost, sah darin nichts Ungewöhnliches und zeigte laut Berichten keine Bedenken.

Zur gleichen Zeit gab die Moderatorin Cat Deeley ihrer engen Freundin, der Designerin Charlie Brear, zum Geburtstag spielerisch einen Kuss auf den Mund. Ihre langjährige Freundschaft unterstreicht, dass solche Gesten oft fürsorglich und unterstützend gemeint sind – und nicht romantisch. Die Körpersprache-Expertin Judi James erklärte, diese "Freundinnen-Küsse" dienten als urtümliches Bindungsritual, das Vertrauen stärke und Stress abbaue.

Der Trend beschränkt sich nicht auf Einzelmomente. In den vergangenen fünf Jahren ist die gesellschaftliche Akzeptanz für nicht-sexuelle Küsse unter Freunden gewachsen – angetrieben durch Medienrepräsentation in Serien wie Euphoria oder Heartstopper. Auch Prominente wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna wurden dabei gefilmt, wie sie weibliche Freundinnen in der Öffentlichkeit küssten. Zwar gibt es nach wie vor konservative Kritik, vor allem in den USA und Großbritannien, doch der Wandel spiegelt eine breitere Debatte über platonische Zuneigung und Körperpositivität wider.

Diese öffentlichen Zeichen von Freundschaft stellen traditionelle Vorstellungen von körperlicher Zuneigung infrage. Zunehmend wird das Ritual als Feier tiefer Verbundenheit verstanden – ohne romantische Untertöne. Während sich die kulturellen Einstellungen weiterentwickeln, könnten solche Gesten bald noch selbstverständlicher werden.

Quelle