Zwei Stand-Up-Paddler nach Unfällen auf Oyter See und Sorpesee vermisst
Philipp HartmannZwei Stand-Up-Paddler nach Unfällen auf Oyter See und Sorpesee vermisst
Teaser: Ein 50-jähriger Stand-Up-Paddler wird seit Sonntagmittag auf dem Oyter See vermisst. Laut Polizeiberichten stürzte er von seinem Board ins Wasser, woraufhin sein 54-jähriger Begleiter das abtreibende Brett an Land brachte. Der Vermisste versuchte daraufhin, schwimmend das Ufer zu erreichen, wurde seitdem aber nicht mehr gesehen. Eine großangelegte Suchaktion mit Booten, Tauchern und [...]
Veröffentlichungsdatum: 4. Juli 2023, 07:06 Uhr
Schlagwörter: Sport, Sportanalyse
Artikel: Nach zwei getrennten Stand-Up-Paddle-Unfällen in Deutschland werden zwei Männer vermisst. Ein 50-Jähriger verschwand am Sonntagmittag auf dem Oyter See, während ein 51-Jähriger am Sorpesee im Sauerland nicht mehr auffindbar ist. Die Behörden haben großflächige Suchmaßnahmen eingeleitet, bisher jedoch ohne Erfolg.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt nun eindringlich vor den Gefahren, die eigene Fähigkeiten beim Stand-Up-Paddling zu überschätzen. Nach einer Reihe jüngster Unfälle rät sie allen Teilnehmern dringend zum Tragen von Rettungswesten.
Der erste Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen am Sorpesee. Ein 51-jähriger Mann fiel von seinem Board ins Stauseebecken und versuchte, schwimmend das Ufer zu erreichen. Sein 54-jähriger Begleiter brachte das abtreibende Brett an Land, doch der Vermisste wurde seitdem nicht mehr gesichtet.
Sofort begann eine großangelegte Suche mit Booten, Tauchern und einem Hubschrauber. Trotz stundenlanger Bemühungen fand sich keine Spur des Mannes.
Unterdessen verschwand am Sonntagmittag ein 50-jähriger Stand-Up-Paddler auf dem Oyter See. Die Suchteams setzten die Tauchoperationen am Montagnachmittag fort, fanden jedoch bisher keine Hinweise auf ihn.
Diese Vorfälle reiht sich in mehrere tödliche Unfälle mit Paddleboardern in den letzten Wochen ein. Ertrinkungsfälle wurden unter anderem in der Nähe von Homburg im Saarland und in Duisburg gemeldet. Die DLRG betont nun die Bedeutung von Vorsicht und warnt, dass selbst ruhige Gewässer ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen gefährlich werden können.
Die Suche nach den beiden Vermissten geht weiter, mit Tauchern und Rettungskräften im Einsatz. Die DLRG mahnt zur Vorsicht und weist auf die Risiken des Stand-Up-Paddlings ohne Rettungsweste hin – besonders für diejenigen, die die Herausforderungen des Sports unterschätzen. Die Behörden appellieren an alle Wassersportler, vor dem Aufbruch ausreichende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.