Sachsens Karneval feiert Comeback mit neuem Landespäärchen und Riesenumzug
Philipp HartmannSachsens Faschingsfans starten optimistisch in den Straßenkarneval - Sachsens Karneval feiert Comeback mit neuem Landespäärchen und Riesenumzug
Sachsens Karnevalsszene sprüht in diesem Jahr vor neuer Energie. Zum ersten Mal krönt das Bundesland ein eigenes Karnevalspaar auf Landesebene – Désirée I. und Simon I. vom Pegauer Karnevalsclub. Nach Rückschlägen in der jüngeren Vergangenheit rüsten sich die Vereine nun für eine ausgelassene Saison, deren Höhepunkt der große Umzug am 15. Februar in Radeburg wird.
Der Landesverband Sächsischer Karneval vereint 186 Vereine im Freistaat mit rund 22.000 aktiven Mitgliedern. Die diesjährigen Feierlichkeiten markieren einen Aufschwung: Nach schwierigen Zeiten melden die Clubs wieder wachsende Begeisterung. Jörg Weiser, Präsident des Verbandes, spricht von einer spürbaren Erleichterung unter den Organisatoren im Vergleich zu den Vorjahren.
Höhepunkt der Saison wird der Radeburger Umzug unter dem Motto "RaBu Irrenhaus – wild und wunderbar verrückt". Bis zu 25.000 Besucher werden erwartet – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und bleibt trocken und sonnig. Geboten werden ein Farbrausch und jede Menge Spaß, ganz ohne politische Botschaften. Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren haben freien Eintritt.
Premiere feiert in diesem Jahr auch das erste sächsische Landeskarnevalspaar: Désirée I. und Simon I. vom Pegauer Karnevalsclub stehen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.
Am 15. Februar rollt der Radeburger Umzug mit seinem bunten, unpolitischen Motto an und soll tausende Besucher anlocken. Die Organisatoren hoffen auf perfektes Wetter für die erwarteten 25.000 Gäste. Mit den neuen Majestäten und einem deutlichen Aufschwung der Beteiligung scheint Sachsens Karnevalstradition zu alter Frische zurückzufinden.